"Opfern Identität geben" - Verlegung von Stolpersteinen in Burghaun

"Erinnerungsmale geben namenlosen Opfern eine Identität", hofft Burghauns Bürgermeister Alexander Hohmann. Am Dienstagmorgen wurden die ersten 15 von insgesamt 30 "Stolpersteinen" in Gedenken an die ermordetenen jüdischen Mitbürger an verschiedenen Standorten in Burghaun verlegt.

Dort hatten die späteren Opfer in der Marktgemeinde gewohnt. Es gehe um deren Personalisierung: "Die Steine geben ihnen Namen", sagte Hohmann. Viele interessierte Zuhörer kamen, um etwas über die Schicksale ihrer ehemaligen Mitbürger an den jeweiligen Gedenkstädten zu erfahren.

Währenddessen verlegte der Künstler und Stolperstein-Initiator Gunter Demming die zehn mal zehn Zentimeter großen Betonsteine mit der gravierten Messingplatte. Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Fulda, Roman Melamed, betete mit den Anwesenden und sprach darüber, dass dieses Thema nicht vergessen werden dürfe und er oft darüber nachdenke.

Einen ausführlichen Bericht über die Verlegung der Stolpersteine in Burghaun finden Sie auf den Seiten von Osthessen-News.

Einen weiteren Bericht finden Sie auf den Seiten der Fuldaer Zeitung.

  

(Bildquelle: Osthessen-News.de)

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11. Av 5778 - 23. Juli 2018