Sechs Kerzen für sechs Millionen Opfer

Gedenken an Reichspogromnacht am Standort der ehemaligen Synagoge in Wiesbaden mit Ansprachen, Gebeten und szenischer Lesung.

Der Nieselregen passte ebenso wie der Blumenstrauß am beleuchteten Namensband der 1 500 Wiesbadener ermordeten Menschen jüdischen Glaubens. Abgehalten hat das klamme Wetter zahlreiche Wiesbadener nicht, mit ihrer Teilnahme an der Erinnerungsveranstaltung zur 73. Wiederkehr der Reichspogromnacht am Standort der ehemaligen Synagoge am Michelsberg ihre Anteilnahme, ihre Verbundenheit und ihr Mitempfinden mit dem Schicksal von insgesamt sechs Millionen Opfer des Holocaust auszudrücken. Solches forderte Oberbürgermeister Helmut Müller als Redner für die Stadt Wiesbaden auch ein, damit die „furchtbaren Verbrechen des Naziregimes“ nicht in Vergessenheit gerieten, sondern als Mahnung für alle Zukunft dienten.

Den ausführlichen Bericht über die Gedenkveranstaltung in Wiesbaden finden Sie auf den Seiten des Wiesbadener Kuriers.

  

(Bildquelle: wiesbadener-kurier.de)

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11. Av 5778 - 23. Juli 2018